Wildvogel gefunden

Flyer „Jungvogel gefunden – braucht er Hilfe?“. Nestling: sitzt noch auf den Federn, kaum Federn oder noch nackte Haut, kann sich nicht sicher auf den Beinen halten. Nest in der Nähe? Unverletzten Nestling vorsichtig zurücksetzen. Ist er verletzt, ausgekühlt oder das Nest nicht erreichbar: Wildtierhilfe kontaktieren. Ästling: vollständig oder fast vollständig befiedert, steht, hüpft und flattert, wird meist weiterhin von den Eltern versorgt. In Ruhe lassen! Eltern sind oft in der Nähe. Nur bei Verletzung oder unmittelbarer Gefahr sichern und Wildtierhilfe kontaktieren. Wenn nötig, nur wenige Meter in ein geschütztes Gebüsch setzen. Nicht vorschnell mitnehmen, erst beobachten. Bei Unsicherheit eine Wildtierhilfe kontaktieren.
Flyer „Anflugtrauma bei Vögeln“. Vögel können sich bei Zusammenstößen mit Glasflächen und Fahrzeugen schwer verletzen. Mögliche Ursachen: Fenster und Glasflächen, Autos, Züge, LKWs, Hauswände. Mögliche Symptome: Zittern, Kopf schief halten, auf dem Rücken liegen, Blut an Schnabel oder Nase, Blutungen am Ohr, Zappeln oder Krämpfe, Orientierungslosigkeit, Augen geschlossen. Was tun? 1. Vogel vorsichtig sichern, gegebenenfalls mit einem Tuch aufnehmen und in einen Karton setzen. 2. Stabilen Karton mit Luftlöchern vorbereiten. 3. Küchenpapier oder ein weiches Tuch hineinlegen. 4. Kein Futter, kein Wasser anbieten. 5. 8 bis 12 Stunden Ruhe an einem dunklen, ruhigen Ort, nicht unnötig öffnen oder stören. Nach der Ruhephase: Den Karton an einem geschützten Ort öffnen. Der Vogel sollte selbstständig und sicher wegfliegen. Fliegt er nicht oder wirkt weiterhin beeinträchtigt, Wildtierhilfe kontaktieren. Wichtig: Auch wenn ein Vogel zunächst wieder fit wirkt, können innere Verletzungen auftreten. Ruhe ist entscheidend.

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